Im Wald wachsen leckere Speisepilze, aber auch tödliche Giftpilze. Weißt du, wie man sie auseinanderhält?
Zu welcher Gruppe von Lebewesen gehören Pilze?
Zu den Pflanzen
Zu den Bakterien
Zu einem eigenen Reich
Zu den Kleinstbakterien
Richtig! Pilze bilden ein eigenes Reich, neben Pflanzen und Tieren. Sie haben kein Blattgrün und sind sogar enger mit Tieren verwandt als mit Pflanzen.
Pilze bilden ein eigenes Reich. Sie sind keine Pflanzen, weil sie kein Blattgrün haben, und keine Bakterien, weil ihre Zellen einen Zellkern besitzen.
Wie ernährt sich ein Pilz im Wald?
Er bildet mit Sonnenlicht Zucker im Hut
Er nimmt Nährstoffe aus Holz und Laub auf
Er lebt nur vom Regenwasser im Boden
Er fängt Licht mit seinen grünen Lamellen
Genau! Pilze können keine eigene Nahrung herstellen. Sie zersetzen totes Holz und Laub oder bekommen Zucker von Partnerbäumen.
Pilze nehmen Nährstoffe aus Holz, Laub oder von Bäumen auf. Sie haben kein Blattgrün und können Sonnenlicht nicht nutzen; Regen hilft ihnen nur beim Wachsen.
Wo steckt der größte Teil eines Pilzes?
Im dicken Hut
Im langen Stiel
In den Sporen in der Luft
Als Geflecht im Boden
Super! Der eigentliche Pilz ist ein feines Fadengeflecht im Boden, das Myzel. Was wir sammeln, ist nur sein Fruchtkörper.
Der größte Teil ist das Myzel, ein Geflecht aus feinen Fäden im Boden oder Holz. Hut und Stiel sind nur der Fruchtkörper, ähnlich wie ein Apfel am Baum.
Rubbel die Karte frei und entdecke etwas Erstaunliches über Pilze!
Manche Pilze leuchten im Dunkeln! Ihr grünliches Licht nennt man Foxfire, es schimmert nachts auf morschem Holz.
Womit vermehren sich Pilze?
Mit winzigen Sporen
Mit kleinen Samen
Mit Knollen im Boden
Mit Blütenpollen
Richtig! Pilze bilden Sporen, die so winzig sind, dass der Wind sie weit trägt. Ein Bovist stößt sie wie eine Staubwolke aus.
Pilze vermehren sich mit Sporen. Samen, Knollen und Pollen gibt es nur bei Pflanzen, und Pilze haben keine Blüten.
Lena findet einen Pilz, an dem Schnecken gefressen haben. Was bedeutet das?
Er ist essbar, denn Schnecken meiden Giftpilze
Nichts, denn Schnecken vertragen viele Pilzgifte
Er ist essbar, wenn die Schnecken noch leben
Er ist essbar, wenn er auch noch gut riecht
Genau! Schnecken fressen sogar den Grünen Knollenblätterpilz. Was Tiere vertragen, kann für Menschen tödlich sein.
Fraßspuren sagen nichts aus, denn Schnecken vertragen viele Pilzgifte. Sogar am tödlichen Knollenblätterpilz fressen sie ohne Schaden.
Opa sagt: „Ein Silberlöffel im Pilzgericht wird schwarz, wenn Giftpilze drin sind.“ Stimmt das?
Ja, aber nur bei sehr giftigen Pilzen
Nein, aber eine Zwiebel färbt sich
Nein, kein Hausmittel zeigt Pilzgift
Nein, aber eine Kostprobe zeigt es
Richtig! Silberlöffel, Zwiebeln oder Kostproben sind gefährliche Irrtümer. Nur genaues Bestimmen der Pilzart hilft.
Kein Hausmittel zeigt Pilzgift an, weder Silberlöffel noch Zwiebel. Auch eine Kostprobe hilft nicht, denn tödliche Pilze schmecken oft mild.
Dreh die Karte um und lerne etwas über Pilze!
Das erste Antibiotikum, Penicillin, stammt aus einem Schimmelpilz. Es hat Millionen Menschen das Leben gerettet.
Schon gewusst?
Kann man einen Grünen Knollenblätterpilz durch langes Kochen essbar machen?
Ja, nach einer Stunde Kochen
Ja, wenn man ihn scharf anbrät
Ja, ohne das erste Kochwasser
Nein, sein Gift hält Hitze aus
Stimmt! Das Gift des Knollenblätterpilzes wird weder durch Kochen, Braten noch Trocknen zerstört.
Nein, das Gift des Knollenblätterpilzes hält Hitze aus. Kochen, Braten oder Wasserwegschütten machen ihn nicht essbar.
Welcher Pilz verursacht bei uns die meisten tödlichen Pilzvergiftungen?
Der Fliegenpilz
Der Satansröhrling
Der Grüne Knollenblätterpilz
Der Grünblättrige Schwefelkopf
Richtig! Der unscheinbare, grünlich-weiße Knollenblätterpilz ist für die meisten Todesfälle verantwortlich. Schon ein einziger Pilz kann tödlich sein.
Es ist der Grüne Knollenblätterpilz. Er sieht ganz unauffällig aus, ist aber viel gefährlicher als der bunte Fliegenpilz.
Wann merkt man meist eine Vergiftung durch den Knollenblätterpilz?
Am scharfen Brennen im Mund
Nach wenigen Minuten
Am bitteren Geschmack
Nach 6 bis 24 Stunden
Genau! Die Beschwerden beginnen oft erst viele Stunden später. Dann hat das Gift die Leber schon angegriffen, darum ist er so tückisch.
Die Vergiftung zeigt sich meist erst nach 6 bis 24 Stunden. Der Pilz schmeckt sogar mild, deshalb merkt man beim Essen nichts.
Zieh den Regler und finde es heraus!
Welche Tiere helfen bei der Pilzsuche?
Trüffel wachsen unter der Erde. Gesucht werden sie mit Hunden oder Schweinen, die sie mit ihrer feinen Nase erschnüffeln.
Woran unterscheidet man einen Wiesen-Champignon vom Grünen Knollenblätterpilz?
Der Champignon hat einen Ring am Stiel
Der Champignon riecht angenehm
Der Champignon hat rosa bis braune Lamellen
Der Champignon hat einen weißen Hut
Richtig! Champignons haben rosa bis braune Lamellen, der Knollenblätterpilz immer weiße. Er hat außerdem eine Knolle am Stielende.
Entscheidend sind die Lamellen: beim Champignon rosa bis braun, beim Knollenblätterpilz weiß. Ring, weißer Hut und Geruch kommen bei beiden vor.
Tim ist unsicher, ob seine gesammelten Pilze essbar sind. Was ist am sichersten?
Eine Pilz-App auf dem Handy fragen
Ein Pilzbuch mit Fotos vergleichen
Ein winziges Stück roh probieren
Einem Pilzsachverständigen zeigen
Super! Pilzsachverständige prüfen jeden Pilz genau. Apps und Fotos können sich irren, und Probieren ist lebensgefährlich.
Am sichersten ist ein Pilzsachverständiger. Apps und Bücher verwechseln Doppelgänger leicht, und schon ein kleines Stück Giftpilz kann gefährlich sein.
Der Steinpilz lebt mit Bäumen zusammen. Was gibt er dem Baum?
Energie aus Sonnenlicht
Wasser und Mineralstoffe
Samen für neue Bäume
Sporen, aus denen Bäume wachsen
Richtig! Sein Myzel holt Wasser und Mineralstoffe für den Baum aus dem Boden. Dafür bekommt der Pilz Zucker vom Baum.
Der Steinpilz gibt dem Baum Wasser und Mineralstoffe. Im Tausch bekommt er Zucker, denn er kann kein Sonnenlicht nutzen und hat keine Samen.
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Frage 1: Zu welcher Gruppe von Lebewesen gehören Pilze?
Frage 2: Wie ernährt sich ein Pilz im Wald?
Frage 3: Wo steckt der größte Teil eines Pilzes?
Frage 4: Womit vermehren sich Pilze?
Frage 5: Lena findet einen Pilz, an dem Schnecken gefressen haben. Was bedeutet das?
Frage 6: Opa sagt: „Ein Silberlöffel im Pilzgericht wird schwarz, wenn Giftpilze drin sind.“ Stimmt das?
Frage 7: Kann man einen Grünen Knollenblätterpilz durch langes Kochen essbar machen?
Frage 8: Welcher Pilz verursacht bei uns die meisten tödlichen Pilzvergiftungen?
Frage 9: Wann merkt man meist eine Vergiftung durch den Knollenblätterpilz?
Frage 10: Woran unterscheidet man einen Wiesen-Champignon vom Grünen Knollenblätterpilz?
Frage 11: Tim ist unsicher, ob seine gesammelten Pilze essbar sind. Was ist am sichersten?
Frage 12: Der Steinpilz lebt mit Bäumen zusammen. Was gibt er dem Baum?
Mit KI erstellt. Dieses Quiz wurde mit KI erstellt, und KI kann Fehler machen.